Seit 2014 arbeitet Mylène May Gips als edles, lebendiges Material.
Sie lässt sich von der Natur, der Architektur des Lebendigen und der wabi-sabi-Ästhetik inspirieren, in der Unvollkommenheit zur Bereicherung wird. Sie hat ihre eigene Bildsprache entwickelt, basierend auf Schuppen, die respektvoll und in tausenden einzigartigen Einheiten angeordnet sind. Diese werden geduldig in Gips und in jüngerer Zeit auch in Stein modelliert. Jedes Werk, ob wandbasiert oder auf einem Sockel, ist eine Suche nach Gleichgewicht zwischen technischer Präzision und Freiheit des Ausdrucks. Farbige Patinas beleben die Reliefs und begleiten die Vorstellungskraft. Sie gestaltet einzigartige Werke und maßgefertigte Arbeiten für Innenarchitekturprojekte wie Luxushotels, private Residenzen oder Yachten.
Heute arbeitet sie gemeinsam mit ihrem Partner Julien. Er entwirft und fertigt die verschiedenen Aluminium- und Messingstrukturen, die den Gips aufnehmen. Seine Ausbildung und frühere Erfahrung ermöglichen es ihm, die technischen Pläne und Visualisierungen während des gesamten Schaffensprozesses zu gewährleisten. Er sorgt für die technische Machbarkeit und die Langlebigkeit der Werke.
Ihre Zusammenarbeit basiert auf einer gemeinsamen Haltung: die Materialien zu respektieren und eine Leidenschaft für Handwerk und gestische Ausdrucksweisen zu pflegen.